29. Februar 2016

Gescheiterte Pläne zum Umzug der Gundrun-Pausewang-Schule zurückziehen / Neubau auf C-Trakt-Gelände dem Gymnasium zuschlagen, Grundschule samt Sporthalle in Grünewaldstraße neu bauen

Schüler/innen protestierten am 2. März auf dem Pausenhof des Gymnasiums gegen die Schulbaupolitik des Bürgermeisters und der Ratsmehrheit.

Wegen der mittlerweile komplett gescheiterten Pläne zum Umzug der Gundrun-Pauswang-Grundschule auf das Gelände des Gymnasiums hat die LINKE im Rat beantragt, den Neubau an der Stelle des bisherigen C-Traktes dem Gymnasium zuzuschlagen und die Grundschule am bisherigen Standort in der Grünewaldstraße samt Sporthalle neu zu bauen. DIE LINKE knüpft mit diesem Änderungsantrag an eine alte Forderung an, die nun neue Brisanz erhalten hat, nachdem klar ist, dass die bisher geplanten Räumlichkeiten noch nicht einmal ansatzweise ausreichen werden, um die Schülerzahlen zu bewältigen. Hinzu kommen nach wie vor ungelöste Lärmprobleme, weil Gymnasiasten und Grundschüler verschiedene Pausenzeiten haben. „Man darf keine Planung für sehr viel Geld umsetzen, die schon heute für die Tonne ist“, betont Ratsherr Michael Fleischmann.

Den Stadtverantwortlichen fliegt schon heute der größere Raumbedarf als bisher geplant infolge der Rückkehr zu neun Schuljahren am Gymnasium und infolge der Inklusion um die Ohren. So sehen etwa die bisherigen Planungen vier Parallelklassen pro Jahrgangsstufe am Gymnasium vor, in Wirklichkeit gibt es aber schon heute fünf Parallelklassen. Die Klasse 5 hat sogar schon sechs Parallelklassen. Die zu uns kommenden Flüchtlinge und damit weiter steigende Schülerzahlen werden die bisher ungelösten Raumprobleme weiter verschärfen.